Hohe Zinsen bedeuten weniger Nachfrage

Obwohl wir uns nach wie vor in einem historisch langanhaltendem Zinstief befinden, reagieren Kaufinteressenten derzeit zurückhaltend auf neu Markt offerierte Immobilien, die noch vor wenigen Monaten einen regelrechten „run“ ausgelost haben.

Sicherlich hängt dies auch mit der medialen und sehr präsenten Berichterstattung über die Themen Wirtschaftskrise und Zinserhöhungen zusammen, denn es scheint, es sei Kaufinteressenten oft eben nicht bewusst, dass wir immer noch im Zinstief leben. Langfristig gesehen, wird es nicht wieder so günstig sein, eine Immobilie zu erwerben bzw. finanzieren.

Natürlich greifen nun aber natürliche Marktgesetze von Angebot und Nachfrage: fragen also weniger Interessenten ein Exposé über Immobilienbörsen bzw. direkt beim Makler an, kommen auch weniger zur Besichtigung. Weniger Teilnehmer bei der Besichtigung bedeutet auch, dass es unwahrscheinlicher ist, hohe Marktpreise zu erzielen.

Sie sind Immobilieneigentümer und möchten ein Gespräch über ein funktionierendes Vermarktungskonzept zu Ihrer Immobilie? Dann melden Sie sich einfach bei uns über unser Eigentümerformular.

Umfragen in der Branche zeigen…

Die Branche meldet sich zu Wort und Umfragen zeigen die Herausforderungen auf. Hagen Herholdt und Christian Sporbert sind nicht nur mehrfache Gewinner des Immobilien-Dienstleister-Awards, sondern auch Referenten des Immobilien-Profi-Meetings und der Maklersprechstunde.

Speziell in den tiefgehenden Gesprächen der Maklersprechstunde zeigen drei Umfragen Wesentliches auf:

Die Nachfrage nach Immobilien ist aktuell…

  • 20 % viel weniger als gewohnt
  • 14 % sehr gut
  • 66 % verhalten

In der Objekt-Akquise, also dem Erstgespräch mit Eigentümern, ist es aktuell…

  • 23 % noch schwieriger
  • 30 % wieder leichter
  • 47 % noch schwieriger

Die Trendwende dient als Anlass…

  • 3 % zur Verkleinerung, d.h. Einsparung bei Mitarbeitern und Marketing
  • 45 % zur Konsolidierung, um abzuwarten, wo die Reise hingeht
  • 51 % mehr in Wachstum zu investieren

Erst recht bei verhältnismäßig hochpreisigen Angeboten tritt dieser Effekt natürlich ein, denn ein Zinsanstieg um wenige Prozentpunkte bedeutet bei großen Zahlen eben auch eine große Ratenveränderung. Im niedrigpreisigen Bereich, in dem Kaufpreise häufig auch aus Eigenkapital gezahlt werden, tritt dieser Effekt eher weniger ein. Hier ist es im Regelfall eher die Lage, die generell dafür sorgt, dass die Immobilie einen „niedrigen“ Preis hat – diesen Faktor gab es aber auch schon vor der Zinserhöhung zu berücksichtigen und zu lösen.

Zusammengefasst bleibt festzustellen, dass die Immobilieneigentümer, die sich mit dem Verkauf eines Hauses beschäftigen, aktuell vor gewissen Herausforderungen stehen. Wir sind daher davon überzeugt, dass es nun um so mehr eine professionelle Betreuung einer Verkaufsabsicht benötigt und dass gute Maklerbüros durch diese Marktsituation nicht nur Zulauf bekommen, sondern mit einer tollen Dienstleistung aufwarten können.

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Unter www.grundstücksmarktbericht.de konnten wir den ersten Marktbericht für die Region Halle (Saale) veröffentlichen. Außerdem finden Sie alle Informationen und den vollständigen Bericht mit über 30 Seiten völlig kostenlos zum Download im Blog-Beitrag „Grundstücksmarktbericht“.