Beleihungswert beim Hauskauf 

In unseren HS Quick Facts liefern wir Erklärungen von Begrifflichkeiten, rund um das Thema Immobilienkauf und -verkauf in einem kurzen Video. Heute geht es dabei um die Wertermittlung einer Immobilie, die eine Bank durchführt. Vor diesem Hintergrund kommt jeder Käufer eines Hauses, der den Kaufpreis finanziert, auch mit dieser Thematik in Berührung.

Nicht nur konservative Sparer, sondern auch alle Teilnehmer am Immobilienmarkt haben in den letzten Jahren feststellen können, dass die Basis-Zinsen nun schon geraume Zeit sehr niedrig sind. Das führt dazu, dass man zum Einen für Geldanlagen wenig Sparzinsen erhält, aber auch dazu, dass man für eine Kreditaufnahme verhältnismäßig wenig Zinsen zahlen muss. Das heißt also, Kreditzinsen sind so günstig wie nie. Das führt dazu, dass eine hohe Nachfrage auf dem Immobilienmarkt herrscht, was wiederum dazu führt, dass die Kaufpreise steigen. Aktueller denn je ist also das Thema „Beleihungswert“. Jedes Kreditinstitut legt nach offiziellen Vorgaben des Gesetzgebers und individuellen Risikogesichtspunkten einen gewissen Marktwert abzüglich eines Risikoabschlages fest, genau dieser Wert ist der Beleihungswert. Und nur für diesen Wert gibt es auch den aktuellen Marktzins für eine Kreditaufnahme. Alle Differenzen, so z.B. wenn Kaufpreise höher sind, als Beleihungswerte, müssen durch Eigenkapital oder zusätzliche Kreditaufnahme ausgeglichen werden. Mit dem Zinssatz, den die Bank auf die ausgezahlten Kreditbetrag erhebt, lässt sich die Bank also das Risiko bezahlen, das Geld nicht zurück zu erhalten. Je attraktiver die Immobilie also in den Augen der Bank, desto geringer das Risiko.

Unser Geschäftsführer Christian Sporbert erklärt den Begriff Beleihungswert, welcher bei jeder Immobilien-Finanzierung eine wesentliche Rolle spielt im Video. Weitere Erklärungen im Video-Format finden Sie auch auf unserem YouTube-Kanal.

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